
Nur selten ist bereits zu Beginn eines Projektes klar, wie die Leistungsanforderungen des Systems sein werden. Umso schwerer fällt die Entscheidung für ein bestimmtes Embedded-System bezüglich dessen Performance.
Da bei Indel alle Embedded-Systeme mit demselben Software-Stack betrieben werden, kann eine Kunden-Applikation zu einem beliebigen Zeitpunkt auf ein anderes Indel-CPU-Board mit unterschiedlichen Performance-Eigenschaften übertragen werden.
Austauschbarkeit der Peripherie
Nicht nur das CPU-Board, sondern auch die Peripherie kann flexibel ausgetauscht werden.
Dabei nutzt das System die Vorteile der objektorientierten Programmierung (C++): Die Kundenapplikation verwendet stets Basisklassen von Hardwareobjekten (z.B. Achsen, digitale Outputs). Erst die konkreten Instanzen definieren die Details dieser Objekte. Welche konkrete Instanz verwendet wird, kann in der Konfiguration definiert werden, der Sourcecode bleibt unverändert.
Dieser Ansatz erlaubt es, Teile der Peripherie jederzeit auszutauschen, ohne dass die Software verändert werden muss. Beispielsweise kann ein Schrittmotor durch einen Servo-Drive ausgetauscht werden oder ein 12-Bit-ADC durch einen 16-Bit-ADC, ohne die Applikation zu verändern.
Facts
| Rechenleistung skalierbar | Durch Austauschen des Indel-CPU-Boards kann die Rechenleistung des Embedded-Systems gezielt angepasst werden | |
| Peripherie austauschbar | Dank konsequent umgesetzter Objektorientierung muss beim Wechsel einer Peripherie-Einheit die Kunden-Applikation meist nicht angepasst werden |
Weiterführende Informationen
| Indel-CPU-Boards |
| Indel Software-Stack |

